Antifaschismus
Kein Vergeben, Kein Vergessen – Alberto Adriano
In der Nacht zum 11. Juni 2000 wurde Alberto Adriano von zwei Neonazis in einem Park vor dem Dessauer Hauptbahnhof ermordet. Zum Gedenken an Alberto Adriano finden im Juni mehrere Veranstaltungen in Dessau statt.
Dass der rassistische Mord an Adriano kein Einzelfall ist, zeigen die kontinuierlichen Übergriffe und Aktionen von Neonazis in der Region um Dessau.
Quelle: indymedia
Gedenken auf Friedhof Manfort
Kranzniederlegung am Gedenkstein
für osteuropäische Zwangsarbeiter
Leverkusen, 8. Mai 2010. | Anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Hitler-Faschismus gedachte die Kulturvereinigung Leverkusen mit Unterstützung der Deutsch-Russischen Gesellschaft Rhein-Ruhr bei einer Blumen- und Kranzniederlegung der in Leverkusen umgekommenen, meist osteuropäischen Zwangsarbeiter, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden.
Teilgenommen hat als Vertreter des Russischen Generalkonsulats Herr Andrej Rumjanzew, Vizekonsul und Staatsrat der Russischen Föderation und Ehrenpräsident der Liga für Russisch-Deutsche Freundschaft.
8. Mai: Von Lehren und Laternenmasten
Mut, Mission

Sie kamen am frühen Nachmittag, umzingelten das Dorf, trieben die Leute in ihre hölzernen Häuser und zündeten sie an. Wer zu fliehen versuchte, wurde erschossen – 152 Menschen, darunter 76 Kinder. Es war der 22. März 1943. Das Dorf hieß Chatyn, lag 60 km nördlich der belorussischen Hauptstadt Minsk. Und es war nur eins von insgesamt 609 belorussischen Dörfern, die auf diese Weise »behandelt« wurden.
Gedenktafel für Dr. Joseph Cornelius Rossaint
28. April 2010 | An der Marienkirche in Düsseldorf wird die Gedenktafel für Dr. Joseph Cornelius Rossaint der Öffentlichkeit übergeben. Jürgen Schuh, VVN NRW, würdigte sein antifaschistisches Engagement.
Foto: Uwe Koopmann
Was ist Faschismus? Was ist Islamfeindlichkeit?
Rede von Prof. Dr. Jörg Becker, ehemaliger DGB-Kreisvorsitzender in Solingen, im Auftrag der VVN-BdA.Gedenkveranstaltung in der Wenzelnbergschlucht
am 18. April 2010, 11 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Beginn meiner Ausführungen möchte ich mich bei der VVN-BdA, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes–Bund der Antifaschisten für das Vertrauen bedanken, das sie mir – ohne dass ich Mitglied dieser Organisation bin – entgegenbringen, indem sie mir ihren Programmpunkt, ihre Möglichkeit eine warnende Stimme zu sein, an mich abgetreten haben.
Und gleichzeitig bitte ich um Verständnis, dass die eine oder andere Bemerkung von mir nicht der VVN zum Nachteil gereichen möge.
»Den Toten zum Gedenken – den Lebenden zur Mahnung!« – dies steht hier zum Gedenken an die 71 Häftlinge, die hier kurz vor der Befreiung vom Faschismus im April 1945 ermordet wurden.
Weiterlesen: Was ist Faschismus? Was ist Islamfeindlichkeit?
Weitere Beiträge...
- Wenzelnberg: Die Opfer
- Wenzelnberg: Die Täter
- Dresden: 15 000 bilden eine Menschenkette
- Online-Ausstellung KZ Oranienburg
- Abschied von Manni Demmer
- Wiedergutmachung 1999
- Mahnwache 2009
- Zeitzeugen | Zeitzeuginnen
- Protest gegen Denkmal-Abriss
- Fotos von der Gedenkfeier Wenzelnberg 2009
- Zwangsarbeiter-Archiv
- Bergisch Gladbach: Mahnwache 2008
Seite 1 von 2
Antifaschismus





