Banner: »Musik für den Frieden. Ein Musikwettbewerb zum UNO-Friedenstag 19. September 2015 DFG-VK Mach mit!«.

Jury prüft die besten 20 Songs

Der Musikwettbewerb bot bis Ende Mai die Möglichkeit eigene komponierte und getextete Friedenslieder und Antikriegslieder und Lieder gegen Gewalt zum Wettbewerb einzureichen. Die Frist ist abelaufen. Weiterhin können aber, außerhalb des Wettbewerbs, eigene Lieder hochgeladen werden.

26. August 2014 | Musikerin und Zuhörer vor Projektionswand mit Hiroshima-Bild.Der Arbeitskreis Hiroshima-Nagasaki organisierte im Kölner Domforum

Nachdenkliche Lesungen mit Musik und Bildern


Die ato­ma­re Ka­ta­stro­phe von Fu­kus­hi­ma hat die un­kon­trol­lier­ba­ren Ge­fah­ren der ex­tre­men Ri­si­ko­tech­no­lo­gie vor Au­gen ge­führt. Der Schre­cken über die Atom­bom­ben­ab­wür­fe auf Hi­ro­shi­ma und Na­ga­sa­ki ge­rät dar­über fast in Ver­ges­sen­heit. Es scheint, als sei es nor­mal, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen zu be­sit­zen und da­mit zu dro­hen, sie auch ein­zu­set­zen. Der Ar­beits­kreis Hi­ro­shi­ma-Na­ga­sa­ki im Köl­ner Frie­dens­fo­rum ruft zur Wach­sam­keit ge­gen­über den ato­ma­ren Be­dro­hun­gen auf und lädt zum Le­sen, Be­trach­ten und Nach­den­ken ein.


Text und Foto: Klaus Müller


Fotos, Texte und Bilder



Fahrradtour zum Jubiläum

Grafik:Vom Kölner Dom nach Konstanz, stilisierte Radler, Schmetterlinge und ein Baum.

An­läss­lich sei­nes 100-jäh­ri­gen Be­ste­hens or­ga­ni­siert der In­ter­na­tio­na­le Ver­söh­nungs­bund ei­ne Frie­dens-Rad­tour von Köln nach Kon­stanz.


Termin:

19.07.2014 bis 31.07.2014






Was pas­siert in Af­gha­nis­tan, wenn die west­li­chen Trup­pen im kom­men­den Jahr das Land ver­las­sen? Ex­per­ten be­fürch­ten, dass die Ta­li­ban wie­der stark an Ein­fluss und Macht ge­win­nen wer­den und so Af­gha­nis­tan das­sel­be Schick­sal wie dem Irak droht.

Trügerischer Frieden

Karikatur: Karzai balanciert Käfig mit Friedenstaube.

Am 1. Ja­nu­ar 2015 wird Af­gha­nis­tan, nach­dem es sich von den Be­sat­zern der USA und NATO ver­ab­schie­det hat, wie­der zum sou­ve­rä­nen Staat wer­den. Gleich­wohl wur­den die Zie­le des Af­gha­nis­tan­kriegs, der als Ant­wort auf die ter­ro­ris­ti­schen An­grif­fe von »9/11« be­gon­nen wur­de, nicht er­reicht. Wäh­rend der 13 Jah­re wäh­ren­den Be­sat­zung ist es nicht ge­lun­gen, ei­nen sta­bi­len Staat zu schaf­fen, was in ei­ner Fort­set­zung des Bür­ger­kriegs und Cha­os re­sul­tie­ren könn­te.

Porträt Uri Avnery

Frieden zwischen Israel und Palästina ist möglich


Uri Avnery vertritt seit 1948 die Idee des israelisch-palästinensischen Friedens und die Koexistenz zweier Staaten: des Staates Israel und des Staates Palästina, mit Jerusalem als gemeinsamer Hauptstadt. Uri Avnery schuf eine Weltsensation, als er mitten im Libanonkrieg (1982) die Front überquerte und sich als erster Israeli mit Jassir Arafat traf. Er stellte schon 1974 die ersten geheimen Kontakte mit der PLO-Führung her.


Abrüstungsinstrumente – Rhythm beats Bombs

Protestaktionen am Atomwaffenstandort Büchel

Button: »Büchel. 11. – 12. August 2013. 24 Stunden Musik-Blockade.«.

In Büchel/Südeifel sind die letzten ca. 20 in Deutschland verbliebenen Atombomben der USA stationiert. Im Koalitionsvertrag von 2009 heißt es, die Bundesregierung werde sich für den Abzug dieser Atomwaffen einsetzen.


Die tatsächliche Politik der Bundesregierung aber steht dazu im krassen Widerspruch: Im Mai 2012 gab sie dem Verlangen der USA nach Modernisierung der in Büchel gelagerten Atomsprengköpfe nach – nun ist der Bau neuer Bomben geplant. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich an ihr ursprüngliches Versprechen zu halten und sich darüber hinaus für den Verbot aller Atomwaffen einzusetzen.


»Briefmarken sind mehr als reine Postwertzeichen.«

Eine Kampagne gegen militaristische Propaganda.


Briefmarke. Menschen in Tarnfarben. Fahne schwarz-rot-gold: »Bundeswehr. Im Einsatz für Deutschland«, Poststempel: »Leck mich! 7.6.13«.

Für An­fang Ju­ni 2013 kün­digt das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um an, ei­ne Son­der­mar­ke »Bun­des­wehr: Im Ein­satz für Deutsch­land« zu ver­öf­fent­li­chen. Zur Be­grün­dung die­ser Krieg- und Mi­li­tär­ver­herr­li­chung be­haup­tet das Mi­nis­te­ri­um, dass die Bun­des­wehr…


  • »hohes Ansehen und Vertrauen« genieße,
  • einen »selbstverständlichen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft« einnähme und
  • eine »einzigartige und unverzichtbare Aufgabe« wahrnehmen würde.


Denkmal für Bayerarbeiter


Erster Weltkrieg: Am 27. Januar 1917 waren im Bayerwerk Flittard, in dem Sprengstoff verarbeitet wurde, sibirische Temperaturen. Das Thermometer zeigte 21 Grad minus. In einem Leitungskrümmer war Trinitrotoluol (TNT) – der Stoff für die Sprenggranaten – eingefroren. Ein Meister versuchte die Vereisung durch Hammerschläge zu lösen. 60 000 Kilogramm TNT flogen in die Luft, töteten acht Arbeiter, verletzten Hunderte, zerstörte das Flittarder Werk und weitere Anlagen in Leverkusen. Für die Opfer wurde hier auf dem Manforter Friedhof ein großer Stein errichtet.